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Wissenswertes über "F" wie...

Fahrdienst

Um die eilig benötigten Blutprodukte schnell zu verarbeiten und an die Empfänger auszuliefern, fahren täglich etwa 30 Blut-Kurier-Fahrzeuge der Haema mit Kühlsystem von den Blutspendezentren, den Orten der Herstellung, zu Laboren sowie Abnehmern.

Fieber

Für eine Blut- oder Plasmaspende muss man sich körperlich fit fühlen. Mit erhöhter Temperatur ist demnach keine Spende möglich. Sollten Sie gesund eine Spende leisten und nach dieser einen fieberhaften Infekt bekommen, teilen Sie uns die bitte mit.

Filtration

Um die Zahl transfusionsbedingter Zwischenfälle durch im Blut enthaltene Leukozyten zu reduzieren, lässt man das Vollblut im ersten Schritt der Verarbeitung durch einen feinen Filter laufen. Dieser Filter hält die etwas größeren Leukozyten (weiße Blutkörperchen), nicht aber die Erythrozyten (rote Blutkörperchen) zurück. 

Flüssigkeitsaustausch /-ausgleich

Vor und nach der Spende ist eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahmen durch den Blutspender sehr wichtig. Etwa 1,5 Liter Flüssigkeit sollten bereits vor der Blutspende im Laufe des Tages getrunken werden. Nach der Blutspende muss der Körper den Blutverlust ausgleichen.

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist demnach auch nach der Spende notwendig. Der Flüssigkeitsverlust wird nach der Entnahme innerhalb von wenigen Stunden ausgeglichen. Nach einer Plasmaspende wird dem Spender zusätzlich eine Kochsalzlösung zurückgeführt, um den höheren Flüssigkeitsverlust schonend zu kompensieren.

Formalitäten

Ohne Formalitäten geht es leider nicht. So ist es wichtig, dass Sie vor der Spende genau aufgeklärt werden. Zur Feststellung Ihrer Spendefähigkeit bedarf es Ihrer Angaben im Spenderfragebogen und abschließend Ihrer Einwilligung in die Weiterverwendung Ihrer Blutspende (Spenderselbstausschluss).

Fragebogen

Vor der Spende erhalten Sie den Spenderfragebogen, welcher wahrheitsgemäß beantwortet werden muss. Der Fragebogen ist eine wichtige Grundlage, um einschätzen zu können, ob jemand für die Blutspende geeignet ist.
Er beinhaltet neben persönlichen Angaben auch Fragen zur körperlichen Gesundheit, Vorerkrankungen, Medikamenteneinnahmen sowie zum persönlichen Verhalten. Alle erhobenen Daten unterliegen dem Datenschutz.

Fraktionierung

Als Plasmafraktionierung bezeichnet man den Prozess der Weiterverarbeitung von Blutplasma, bei dem verschiedene Proteine mit unterschiedlichen Eigenschaften gewonnen werden. Das geschieht zumeist industriell in großen Behältern und Anlagen. Die gewonnenen Teilprodukte werden als Medikamente zur Behandlung von angeborenen und erworbenen Störungen der Blutgerinnung oder der Immunabwehr verwendet.

Frauen

Frauen dürfen aufgrund des, durch Menstruation und geringere Knochenmarkmasse, verzögerten Ausgleichs des Blutverlustes nur vier Mal im Jahr Blut spenden. 
In der Schwangerschaft und Stillzeit ist keine Blut- oder Plasmaspende möglich. Hier werden die Kräfte anderweitig benötigt, aber sechs Monate nach der Geburt, sowie nach dem Abstillen kann wieder gespendet werden.

Freiwilligkeit

Als Blutspender unterstützen Sie freiwillig die Versorgung mit Blutprodukten in Deutschland.