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Hanna (29),
Wie oft kann ich Blut spenden?

Frauen dürfen 4-mal, Männer 6-mal im Jahr Blut spenden. Der zeitliche Abstand zwischen den einzelnen Vollblutspenden beträgt zwölf beziehungsweise acht Wochen. Plasma kann bis zu 60-mal im Jahr gespendet werden. Die Obergrenze von 60 Plasmapheresen vermindert sich um die Anzahl anderer durchgeführter Spendearten. Der Mindestabstand zwischen den Plasmaspenden beträgt drei spendefreie Tage.

Thilo (32)
Kann ich auch in anderen Haema Blutspendezentren außerhalb meines Wohnortes Blut und Plasma spenden?

Für alle Blutspendeeinrichtungen sind sogenannte Spendereinzugsgebiete vorgeschrieben, sollten Sie weiter entfernt von einem Spendezentrum wohnen, so informieren Sie sich bitte telefonisch im jeweiligen Spendezentrum.

Conny (34)
Ist es richtig, dass ich nicht spenden darf, wenn ich gerade einen Urlaub in den USA verbracht habe?

Plasmaspenden sind jederzeit möglich. Jedes Jahr zwischen Juni und November werden jedoch Blut- oder Erythrozytenspender nach einem Aufenthalt in den USA, Kanada oder Mexiko für 4 Wochen zurückgestellt. Grund hierfür ist das in diesen Ländern verbreitete West-Nil Fieber. Diese grippeähnliche, von Mücken übertragene Viruserkrankung kann unter anderem zu Hirn – oder Hirnhautentzündungen führen. Nach einer 4–wöchigen Pause dürfen Sie jedoch wie gewohnt weiter spenden.

Elfriede (39)
Was passiert mit meiner Blutspende?

Alle Blutspenden werden auf Infektionen wie Hepatitis und HIV untersucht. Außerdem werden Leber-, Eiweiß- und Eisenwerte gemessen und die Blutgruppe bestimmt. Das Blut wird getrennt in Plasma, Erythrozyten und Thrombozyten. Diese drei Bestandteile werden gekühlt bzw. tiefgefroren. Dadurch ist es möglich, dem Patienten genau die Bestandteile zu verabreichen, die er benötigt.

Maik (31)
Wie groß ist mein Zeitaufwand?

Die Aufnahmeformalitäten sind in zehn Minuten, bei großem Andrang in einer halben Stunde erledigt. Planen Sie im Anschluss daran für eine normale Vollblutspende eine Viertelstunde, für eine Plasmaspende 45 Minuten und für eine Blutplättchenspende bis zu 2 Stunden ein. Gönnen Sie sich nach Ihrer Spende 15 bis 30 Minuten Erholung.

Carsten (22),
Wann bekomme ich einen Blutspendeausweis?

Nach Ihrer ersten erfolgreichen Blutspende erhalten Sie binnen weniger Tage eine Nachricht (per Post oder SMS), dass Ihr persönlicher Blutspendeausweis zur Abholung im Blutspendezentrum bereitliegt. Haben Sie Ihre erste Spende auf einem mobilen Blutspendetermin geleistet, wird Ihnen der Ausweis zugesandt.

Kristina (22)
Was passiert bei der Spende mit mir?

Ihre persönlichen Daten werden aufgenommen, Sie füllen einen Fragebogen über Ihren Gesundheitszustand aus und anschließend stellen Sie sich unserem Spendearzt vor. Dieser klärt Sie genau über die Spende auf und beantwortet Ihre Fragen. Ist alles in Ordnung, werden Sie im Spendenraum erwartet. Bei einer Vollblutspende werden 500 ml Blut entnommen, bei einer Plasmaspende 650, 750 bzw. 850 ml Plasma. Die Menge entscheidet hier der Arzt, abhängig von Ihrem Körpergewicht. 

Sandra (29)
Warum werde ich eigentlich an der Anmeldung fotografiert und was passiert mit meinem Foto?

Das Foto an der Anmeldung dient zur Identifikation Ihrer Person an der Anmeldung, beim Arzt und in der Spende. So gewährleisten wir eine noch höhere Spendersicherheit und können Verwechslungen während des Spendeprozesses noch besser ausschließen. Ihr Foto wird natürlich nur für Ihre Spenderakte und den Spenderausweis verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.

Stefan (24)
Welche Nebenwirkungen gibt es?

Blutspenden sind risikoarm, Infektionen ausgeschlossen. Die Gefahr, sich bei einer Blutspende zu infizieren, besteht in der Bundesrepublik schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Die Nebenwirkungen bei einer Blutspende können Kreislaufreaktionen und Hämatombildung (blauer Fleck) an der Einstichstelle sein.

Mirko (38)
Was ist vor einer Spende zu beachten?

Kommen Sie nie mit leerem Magen zur Spende. Am besten nehmen Sie zwei Stunden vor der Spende eine fettarme Mahlzeit zu sich. Trinken Sie im Vorfeld ausreichend alkoholfreie Getränke. Vermeiden Sie Hektik vor und nach der Spende.

Nico (25)
Was bekomme ich für meine Spende?

Blut spenden gibt Ihnen ein gutes Gefühl, denn Sie helfen mit Ihrer Spende einem Patienten, vielleicht retten Sie sogar sein Leben. Ein gutes Gefühl gibt Ihnen auch die Gewissheit, dass täglich viele Menschen in der Bundesrepublik spenden und sollten Sie selbst einmal Blut benötigen, werden ausreichend Blutprodukte für Ihre Behandlung vorhanden sein. Vor der Spende werden Sie gründlich von einem Arzt untersucht, wir führen eine Reihe von Laboruntersuchungen durch und informieren Sie schnell, sollte etwas nicht in Ordnung sein - ein gutes Gefühl von Sicherheit.

Angie (21)
Warum ist meine erste Spende immer eine Blutspende?

Sie spenden Blut weil die Spendeeignung überprüft werden muss. Dabei werden Röhrchen für Infektionsserologie (HIV, Hep B, Hep C), Leberwerte und Blutgruppe entnommen. Außerdem wird überprüft, ob Sie auch für andere Spenden geeignet sind. Sollten Blutwerte nicht in Ordnung sein, werden Sie innerhalb einer Woche schriftlich benachrichtigt. Sie erhalten 2-3 Wochen nach Ihrer Spende einen Blutspendeausweis. Diesen bringen Sie zu jeder Spende mit.

Peter (45)
Warum darf ich 24 Stunden vor der Plasmaspende nichts Fettiges essen?

Lipämisches (fettiges) Plasma kann nicht weiter verarbeitet werden, die Spende muss abgebrochen werden.

Grit (23)
Warum trinke ich bei meiner Plasmaspende?

Während der Plasmaspende wird dem Blut Natrium-Citrat als Gerinnungshemmer beigefügt, wodurch Calziumionen gebunden werden, damit das Blut während der Spende nicht gerinnt. Für den Blutgerinnungsvorgang ist Calcium erforderlich. Bei der Rückgabe des Blutes bekommt der Spender eine geringe Menge des Natriumcitrats zurück und es kann zu einer Citratreaktion kommen. Symptome dafür sind Kribbeln in Fingern und Lippen. Wenn ein Spender diese Anzeichen hat, helfen Calcium-Brause-Tabletten, die er in Wasser aufgelöst zu sich nimmt.

Sven (28)
Warum ist die Farbe des Plasma bei jedem Spender unterschiedlich?

Die Farbe des Plasma ist von der Ernährung, von der Trinkmenge, vom Eiweißgehalt sowie vom Hormonhaushalt des Spenders abhängig.

Anke (31)
Warum ist der Spendesaal so kühl?

Die Temperatur im Spendesaal sollte nicht höher als 25° Celsius sein, da wir Arzneimittel herstellen und die Konserven und Röhrchen bis zur Abholung gelagert werden müssen. Außerdem sind die Plasmapheresemaschinen sehr empfindlich und sollten eine bestimmte Betriebstemperatur nicht überschreiten.

Tom (27)
Warum benötigen Frauen weniger Zeit beim Plasmaspenden?

Die Dauer der Spende ist zum größten Teil vom Hämatokrit (prozentualer Anteil
der Zellen im Blut) abhängig. Frauen haben meist einen niedrigeren Hämatokritwert als Männer. Je niedriger der Eisenwert, desto weniger Zellen und um so mehr Plasma befindet sich im Blut. Folglich benötigt die Maschine bei Frauen weniger Zyklen zur Plasmaentnahme und die Plasmaspende ist schneller abgeschlossen.

Svenja (27)
Warum spenden manche Spender mehr und andere weniger Plasma?

In den Standards der Bundesärztekammer und des PEI (Paul-Ehrlich-Instituts) zur Gewinnung von Blut und Blutplasma wurde festgeschrieben, dass die Plasmaabnahmemenge 850 ml beträgt.
Ausgenommen von dieser Regelung sind Spender, die dafür ein zu geringes Blutvolumen haben. Das heißt: Für Spender mit einem Körpergewicht bis maximal 60 kg gilt eine Spendemenge von 650 ml, ein Spender mit einem Körpergewicht von 61 bis 70 kg spendet 750 ml Blutplasma.

Robert (31)
Warum wird bei manchen Spenden zum Abschluss eine Lösung infundiert?

Der häufigste Grund, warum ein Spender nicht zur Spende zugelassen werden kann, ist ein zu niedriger Hb-Wert (Hämoglobin= roter Blutfarbstoff, zu dessen Bildung Eisen benötigt wird).
Wir bemühen uns deshalb seit Langem, den Verlust von roten Blutzellen beim Plasmaspenden möglichst niedrig zu halten. Wenn am Ende der Spende die Glocke und die Schläuche mit physiologischer Kochsalzlösung gespült werden, kann dieser Verlust bis auf 3 ml reduziert werden. Die Spende dauert dann ein paar Minuten länger. Es handelt sich nicht um eine Zufuhr von Kochsalz, sondern um die Zufuhr einer Flüssigkeit, die der Salzkonzentration des Plasmas im Körper entspricht.
Die zusätzliche Volumenzufuhr beeinflusst die Kreislaufverträglichkeit der Spende positiv.

Marion (53)
Wer kann eigentlich spenden?

Blut spenden kann jeder Gesunde ab 18 Jahren. Das Körpergewicht muss mindestens 50 kg betragen. Der Spender muss außerdem einen festen Wohnsitz im jeweiligen Einzugsgebiet haben und einen gültigen Personalausweis vorweisen können.

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Carsten (22),
Wann bekomme ich einen Blutspendeausweis?

Nach Ihrer ersten erfolgreichen Blutspende erhalten Sie binnen weniger Tage eine Nachricht (per Post oder SMS), dass Ihr persönlicher Blutspendeausweis zur Abholung im Blutspendezentrum bereitliegt. Haben Sie Ihre erste Spende auf einem mobilen Blutspendetermin geleistet, wird Ihnen der Ausweis zugesandt.

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