COVID-19 in der Blut- und Plasmaspende

Wir wollen, dass unsere Spender ausreichend informiert sind! Deshalb finden Sie auf dieser Seite alle Informationen und häufig gestellte Fragen rund um die Blut- und Plasmaspende und SARS-CoV-2 (COVID-19).

Blut und Plasma spenden ist eine medizinisch dringend benötigte Dienstleistung, die gerade unter der aktuellen Corona-Situation besonders wichtig ist. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und der neuen thüringischen Corona-Verordnung müssen wir die Spender- und Mitarbeitersicherheit weiter erhöhen: Daher gilt die 3G-Regelung in unseren thüringischen Haema-Zentren! Blut und Plasma spenden kann, wer geimpft, genesen oder negativ getestet* ist und einen entsprechenden Nachweis vorweisen kann.

In den übrigen Bundesländern benötigen keinen Negativtest und auch keinen Impf- oder Genesenen-Nachweis. Wir erbringen nach § 6 Absatz 1 N. 3 BSI-KritisV eine kritische Dienstleistung im Bereich der Versorgung mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln und Blut- und Plasmakonzentraten zur Anwendung im oder am menschlichen Körper.

Aus diesem Grund haben Gesundheit weiterhin hohe Priorität. Bitte bachten Sie deshalb unsere besonderen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen.
Ein offizielles Schreiben können Sie sich hier herunterladen oder ausdrucken, um es bei Bedarf vorzuzeigen.

Um Wartezeiten zu reduzieren, empfehlen wir eine Terminvereinbarung. 

*Antigen-Schnelltest nicht älter als 24 Stunden oder PCR-Test nicht älter als 48 Stunden. Zertifikat von offiziellem Testzentrum oder Arbeitgeberbescheinigung. Private Tests können nicht akzeptiert werden. Um Wartezeiten zu vermeiden, können die Tests auch nicht vor Ort durchgeführt werden.

Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 2. Dezember 2021.

Sind Blut- und Plasmaspenden sicher? Gibt es aktuell Einschränkungen?

Die Haema ist im stetigen Austausch mit den zuständigen Behörden und bewertet die Sicherheit in jedem Zentrum individuell. Um die Verbreitung von Corona zu verhindern und gleichzeitig alle Beteiligten zu schützen, gelten zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen und Einschränkungen in den Spendezentren:

Risikogruppen: Betreten Sie nur das Zentrum, wenn Sie sich zu 100% gesund fühlen und keinen Kontakt zu erkrankten Personen hatten

  • Terminvereinbarung: Um Wartezeiten zu reduzieren, empfehlen wir eine Terminvereinbarung.
  • Zutritt: Zugang zu unseren Räumen haben aktuell ausschließlich Spender und Mitarbeiter, Begleitpersonen und Kinder müssen "draußen bleiben". In unseren thüringischen Haema-Zentren gilt 3G-Regelung (geimpft, genesen oder getestet). Blut und Plasma spenden kann, wer geimpft, genesen oder negativ getestet* ist und einen entsprechenden Nachweis vorweisen kann.  In den übrigen Bundesländern gelten keine 2G- oder G3-Regeln
  • Mund-Nasen-Schutz: der Zutritt und die Spende sind aktuell nur mit einer FFP2-oder KN95-Maske (keine OP-oder Stoffmasken) und der Bedeckung von Mund und Nase möglich. Wenn Sie keine FFP2- oder KN95-Maske bei sich haben, kann Ihnen eine entsprechende Maske zur Verfügung gestellt werden.
  • Händehygiene: Hände bei Betreten unserer Räume und vor der Spende desinfizieren
  • Abstand: ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen sollte eingehalten werden
  • Lüftung: unsere Räume sind klimatisiert und werden zusätzlich mehrmals täglich gut durchlüftet

Finden Sie hier weitere Informationen zu unseren Sicherheitsmaßnahmen.

Hinweise für Spendende

Um eine Ausbreitung des Coronavirus (Sars-CoV-2) in Deutschland zu vermeiden, bitten wir Sie, unser Spendezentrum nicht zu betreten, wenn:

  • Sie eine Beeinträchtigung des Geruchs- und/ oder Geschmacksinns bemerkt haben,
  • Sie Symptome wie Frösteln, Halsschmerzen, Fieber, Husten, Atemprobleme, Kopfschmerzen oder Durchfall haben,
  • Sie in den letzten 4 Wochen Kontakt mit einer Person, bei der Sars-CoV-2 nachgewiesen wurde, hatten,
  • Bei Ihnen ein Coronavirus innerhalb der letzten 4 Wochen nachgewiesen wurde.

Spender, die aus einem Corona-Risikogebiet nach Deutschland einreisen, sind aktuell für 14 Tage nach der Rückkehr gesperrt. Alternativ kann ein negativer PCR-Befund vorgelegt werden, der frühestens 5 Tage nach Rückkehr durchgeführt wurde. Bitte informieren Sie sich über die Riskiogebiete auf der Seite des Robert-Koch-Institutes.

Haben Sie Rückfragen?

Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns unter info[at]haema[dot]de oder der kostenlosen Telefonnummer +49 800 977 977 0.

Kann ich Blut und Plasma spenden, wenn ich an COVID-19 erkrankt war?

Sie können Blut und Plasma spenden, wenn Sie mindestens vier Wochen ohne Symptome (kein Fieber, kein Husten, etc.) sind und sich gesund fühlen.

Machen Sie jetzt einen Termin!

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Häufige Fragen

Kann ich weiterhin Blut und Plasma spenden?

Ja! Alle zuständigen Behörden und Institutionen weisen darauf hin, dass Spender ohne Krankheitssymptome weiterhin Blut und Plasma spenden sollen. Auch in Krisenzeiten sind Spenden notwendig und werden dringend benötigt. Chronisch Kranke und Unfallopfer sind gerade jetzt auf Blutkonserven und Medikamente angewiesen.

Die aktuellen Öffnungszeiten der Spendezentren und Blutspendetermine finden Sie auf den Standortseiten der Zentren und Termine. Wir aktualisieren unsere Termine regelmäßig und informieren Sie in der Terminsuche, ob ein Blutspendetermin stattfindet.

Benötige ich einen negativen Corona-Test oder einen Impf-/Genesenen-Nachweis für das Spenden?

Nein! Für Blut- und Plasmaspendetermine benötigen Sie keine Bescheinigung über das Vorliegen eines negativen Antigentests zum Nachweis des SARS-CoV-2 Virus. Auch ein Impf- oder Genesenen-Nachweis ist nicht notwendig.

Außnahme Thüringen: Hier gilt die 3G-Regelung! Blut und Plasma spenden kann, wer geimpft, genesen oder negativ getestet* ist und einen entsprechenden Nachweis vorweisen kann. 

*Antigen-Schnelltest nicht älter als 24 Stunden oder PCR-Test nicht älter als 48 Stunden. Zertifikat von offiziellem Testzentrum oder Arbeitgeberbescheinigung. Private Tests können nicht akzeptiert werden. Um Wartezeiten zu vermeiden, können die Tests auch nicht vor Ort durchgeführt werden.

Kann ich nach einer SARS-CoV-2-Impfung Blut und Plasma spenden?

Ja! Auf der Basis des aktuellen Wissenstandes ist nach einer Impfung mit den zugelassenen SARS-CoV-2-Impfstoffen keine Spenderrückstellung erforderlich, wenn Sie keine Impfreaktionen wie Fieber, Hals-, Kopf- oder Gliederschmerzen haben. Eine Empfindlichkeit an der Einstichstelle oder eine leicht erhöhte Temperatur (max. 37,9°C) sind kein Problem. Im Idealfall warten Sie ein- bis zwei Tage nach der Impfung ab, da aus Erfahrung stärkere Impfreaktionen auch erst verzögert auftreten können.