Geschichte

Die Haema AG wurde ursprünglich unter dem Namen Labor Diagnostika GmbH 1993 vom Freistaat Sachsen sowie den Landkreisen Oschatz und Döbeln gegründet. 1996 erfolgte die Privatisierung.

Ein Jahr später wurde die Gebietsblutspendezentrale des Landkreises Grimma übernommen. Diese war eine der ältesten Blutspendeeinrichtungen in Deutschland (gegr. 1954) und wurde umfassend modernisiert sowie überregional ausgerichtet.

Mit dem Aufbau und der Inbetriebnahme großer Blutspendezentren in Dresden und der Übernahme der Haema Holding AG (Berlin) im Jahr 2002 entwickelte sich das Unternehmen, das von diesem Zeitpunkt unter Haema AG firmiert, erfolgreich weiter.

Der Aufbau neuer Blutspendezentren wurde ergänzt durch Umstrukturierungen im Verwaltungs- und Verarbeitungsbereich. Die Zentralisierung wesentlicher Unternehmensbereiche am Standort Leipzig wurde 2005 abgeschlossen.

Im Jahr 2006 konnten sechs leistungsstarke Blutspendezentren in Sachsen und Thüringen erworben werden. Im Geschäftsjahr 2007 eröffnete die Haema AG sechs neue Blutspendezentren in Schwerin, Rostock, Görlitz, Dortmund, Essen und Berlin - Charlottenburg.

Im Jahr 2008 wurden weitere Blutspendezentren in Bonn, Hamm und Weimar sowie das neue Zentrale Spenderlabor in Berlin eröffnet. In 2009 folgten Blutspendezentren in Grimma, Freiberg, Frankfurt/Oder und in der Hansestadt Lübeck.

Im Jahr 2010 erfolgte die Übernahme der Haemoplasma Blutspende GmbH in Potsdam und der Haemotrans Blutspende GmbH in Leipzig.

Erstmalig in der Geschichte der Haema wurden im Jahr 2010 über eine Million Spenden abgenommen.

Im Januar 2011 folgte die Eröffnung des 30. Haema Blutspendezentrums in
Berlin - Wedding. Am 15. Dezember 2011 hat das erste Haema Blutspendezentrum in Sachsen-Anhalt in Halle an der Saale den Betrieb aufgenommen.

Die Haema AG ist eine 100%ige Tochter der ATON GmbH (München).

Vorstand
Dr. med. Dr. med. univ. (Ungarn) Knud-Peter Krause
(Medizinischer Vorstand)

Jörg Fahrenbach
(Kaufmännischer Vorstand)  

Prokuristin
Dr. jur. Katrin Scholz

Aufsichtsratsvorsitzender
Dr. med. Lutz Mario Helmig

 

Unsere Spendezentren,
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Robert (31)
Warum wird bei manchen Spenden zum Abschluss eine Lösung infundiert?

Der häufigste Grund, warum ein Spender nicht zur Spende zugelassen werden kann, ist ein zu niedriger Hb-Wert (Hämoglobin= roter Blutfarbstoff, zu dessen Bildung Eisen benötigt wird).
 Wir bemühen uns deshalb seit langem, den Verlust von roten Blutzellen beim Plasmaspenden möglichst niedrig zu halten. Wenn am Ende der Spende die Glocke und die Schläuche mit physiologischer Kochsalzlösung gespült werden, kann dieser Verlust bis auf 3 ml reduziert werden.
 Bei einer Zufuhrgeschwindigkeit von 100 ml/Minute dauert die Spende dann ein paar Minuten länger. Es handelt sich nicht um eine Zufuhr von Kochsalz, sondern um die Zufuhr einer Flüssigkeit, die der Salzkonzentration des Plasmas im Körper entspricht (0,9%= physiologisch).
Die zusätzliche Volumenzufuhr beeinflusst die Kreislaufverträglichkeit der Spende nur wenig, aber keinesfalls negativ.