Haema bietet den im Unternehmen tätigen Spendeärzten die Möglichkeit der Facharztausbildung für Transfusionsmedizin, welche insgesamt fünf Jahre in Anspruch nimmt. Hiervon können 36 Monate in den Haema Blutspendezentren sowie in den Zentralbereichen, wie z. B. in der Zentralen Verarbeitung in Leipzig oder im Zentralen Spenderlabor in Berlin, absolviert werden. Derzeit ist die Facharztausbildung an den Standorten Rostock, Berlin und Dresden möglich. Die verbleibenden 24 Monate der Facharztweiterbildung müssen in der stationären Patientenversorgung absolviert werden. Aufgrund unseres Geschäftszweiges kann dieser Weiterbildungsabschnitt nicht bei Haema durchgeführt werden. Es besteht jedoch die Möglichkeit, diese Weiterbildungsinhalte bei externen Kooperationspartnern zu erlernen. Alternativ können auf Antrag bei der Ärztekammer vorhandene Berufserfahrungen im Klinikbereich auf die Facharztausbildung angerechnet und aufbauend auf diese zweijährige klinische Erfahrung die Ausbildung zum Facharzt für Transfusionsmedizin bei Haema abgeschlossen werden.
Sehr gern können Sie sich über die Weiterbildungsinhalte informieren, welche pro Bundesland geregelt sind:
Zudem können Beschäftigungszeiten in unserem Blutspendeunternehmen an Standorten mit einer Weiterbildungsbefugnis auf andere Facharztweiterbildungen auf Antrag bei der Ärztekammer angerechnet werden. Voraussetzung ist, dass die in der Weiterbildungsordnung definierten Weiterbildungsinhalte im Bereich Transfusionsmedizin erlernt und entsprechend dokumentiert sind.
Der häufigste Grund, warum ein Spender nicht zur Spende zugelassen werden kann, ist ein zu niedriger Hb-Wert (Hämoglobin= roter Blutfarbstoff, zu dessen Bildung Eisen benötigt wird).
Wir bemühen uns deshalb seit langem, den Verlust von roten Blutzellen beim Plasmaspenden möglichst niedrig zu halten. Wenn am Ende der Spende die Glocke und die Schläuche mit physiologischer Kochsalzlösung gespült werden, kann dieser Verlust bis auf 3 ml reduziert werden.
Bei einer Zufuhrgeschwindigkeit von 100 ml/Minute dauert die Spende dann ein paar Minuten länger. Es handelt sich nicht um eine Zufuhr von Kochsalz, sondern um die Zufuhr einer Flüssigkeit, die der Salzkonzentration des Plasmas im Körper entspricht (0,9%= physiologisch).
Die zusätzliche Volumenzufuhr beeinflusst die Kreislaufverträglichkeit der Spende nur wenig, aber keinesfalls negativ.