Die Eigenblutspende - die sicherste Form einer Blutübertragung
Im Rahmen einer bevorstehenden Operation müssen Patienten mit einem höherem Blutverlust rechnen - Bluttransfusionen werden wahrscheinlich unumgäglich sein. Um die Übertragung von fremdem Blut zu vermeiden, können Patienten im Vorfeld der Operation ihr eigenes Blut spenden.
Circa vier Wochen vor dem geplanten Eingriff wird wie bei einer normalen Blutspende über eine Vene Blut entnommen. In der Verarbeitung wird die Blutspende gefiltert, um die Leukozyten zu entfernen. Anschließend trennt eine Zentrifuge das Blutplasma von den roten Blutkörperchen. Das Blutplasma wird in speziellen Transfusionsbeuteln gesammelt und tiefgefroren. Das Erythrozyten-Konzentrat wird bis zur Operation in speziellen Kühlschränken gelagert.
Je nach Operation müssen die Patienten ein- bis dreimal zur Eigenblutspende erscheinen.

Frauen dürfen 4-mal, Männer 6-mal im Jahr Blut spenden. Der zeitliche Abstand zwischen den einzelnen Spenden beträgt acht beziehungsweise zwölf Wochen. Plasma kann 38-mal im Jahr gespendet werden. Der Mindestabstand zwischen den Plasmaspenden beträgt vier Tage.