Vor jeder Spende sollten Sie ausreichend gegessen und alkoholfreie Getränke zu sich genommen haben. Vermeiden Sie vor und nach der Spende Stress und Hektik. Die Einhaltung dieser Hinweise minimiert mögliche Nebenwirkungen.
Bitte bringen zu jeder Spende ein gültiges Personaldokument (Personalausweis oder Reisepass mit max. drei Monate alter Meldebescheinigung) mit.
1. In der Aufnahme
Zuerst werden die Personalien anhand des Personalausweises aufgenommen.
Dann füllen Sie einen Fragebogen aus. Nun kommt es zur ersten Voruntersuchung: Puls messen, Blutdruckkontrolle, Blutabnahme aus der Fingerkuppe.
Die Werte sagen aus, ob wir Sie zur Spende zulassen dürfen oder nicht.
Übrigens: Bei jedem Schritt der Spende findet eine Identitätskontrolle statt, um Verwechslungen zu vermeiden.
2. Beim Arzt
Jeder Spender erhält von uns einen kostenlosen Gesundheits-Check. Der Arzt entscheidet, ob der Spender zur Spende zugelassen werden kann. Sicherheit für den Spender und für den Empfänger des Blutes stehen für uns an erster Stelle.
Bei der Erstvorstellung dauert die Untersuchung etwas länger.
3. In der Spende
Der Spender wird in den Spenderaum zu seiner Spenderliege begleitet. Die Arzthelferin oder der Pfleger sucht in der Armbeuge eine geeignete Vene, desinfiziert und punktiert diese. Dann fließt das Blut in die "Konserve" und verschiedene Probenröhrchen werden gefüllt. Das Blut aus den Teströhrchen wird am nächsten Tag im Labor untersucht.
Ist die Spende vorbei, wird die Punktionsstelle mit einem Pflaster oder kleinem Verband abgedeckt. Unser Personal befindet sich immer im Raum und überwacht die gesamte Spende.
Auf Wunsch erklären unsere Mitarbeiter den Spendevorgang und beantworten gerne Ihre Fragen zur Blut- und Plasmaspende.
4. Ausruhen und vertraulicher Spendeselbstausschlussbogen
Um sich vom Spendevorgang zu erholen, soll sich der Spender noch ein paar Minuten bei einem Glas Wasser oder einem Kaffee ausruhen. Sollten hier noch etwaige Nebenwirkungen auftreten, kann er sich jederzeit an einen Arzt oder eine Schwester wenden.
Nach jeder Spende erteilt der Spender zudem Auskunft über die Verwendung seiner Spende. Auf dem Spenderausschlussbogen kreuzt er die Zulassung oder Sperre seiner Spende an.
5. Terminvereinbarung
In einigen unserer Zentren kann der Spender sich für das nächste Mal einen Termin geben lassen. So wird er dann bevorzugt angenommen und reduziert eventuelle Wartezeiten.
Wenn der Spender es wünscht, kann er nun, als Dauerspender, seine Aufwandsentschädigung in Empfang nehmen.
6. Tag genießen
Genau! Nachdem nun alles so gut geklappt hat, gönnen Sie sich am besten etwas Ruhe. Auf jeden Fall hat man das gute Gefühl, etwas Wichtiges geleistet zu haben. Blut spenden heißt auch Gesundheit spenden.
Frauen dürfen 4-mal, Männer 6-mal im Jahr Blut spenden. Der zeitliche Abstand zwischen den einzelnen Spenden beträgt acht beziehungsweise zwölf Wochen. Plasma kann 38-mal im Jahr gespendet werden. Der Mindestabstand zwischen den Plasmaspenden beträgt vier Tage.