Sicherheit

Um gesundheitliche Risiken für Spender und Empfänger zu vermeiden, erfolgen bei einer Spende in einem Haema Blutspendezentrum eine Reihe von Untersuchungen. Selbstverständlich wird für die Blutentnahme nur steriles Einwegmaterial verwendet, so dass eine Infektion für den Spender grundsätzlich ausgeschlossen ist.

Neuspenderuntersuchung

Bevor ein Spender das erste Mal spenden darf, wird er gründlich von einem Arzt untersucht. Dabei wird auch seine Anamnese erhoben, die die Spendetauglichkeit überprüft. Vor jeder weiteren Spende wird der Gesundheitszustand anhand eines Fragebogens erneut abgefragt. Sollten hierbei Fragen auftauchen, stehen Ihnen unsere Ärzte jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Im Fragebogen wird nochmals gezielt nach eventuellem Risikoverhalten gefragt. Auch die Angaben über die derzeitige Einnahme von Medikamenten sind von großer Wichtigkeit, denn bestimmte Medikamente beeinflussen die Eignung als Blut- und Plasmaspender. Jeder Spender muss die Richtigkeit seiner Angaben mit seiner Unterschrift bestätigen.

Selbstausschluss

Sollten Ihnen nach der Spende in irgendeiner Art Zweifel an Ihrer Spendereignung entstehen, so haben Sie jederzeit die Möglichkeit mit dem sogenannten Spender-Selbstausschluss die Blutspende zur weiteren Verwendung am Patienten sperren zu lassen.

Labortests

Die Freigabe der gewonnenen Blut- oder Plasmakonserven setzt eine Reihe von Laboruntersuchungen voraus, deren Ergebnis eindeutig negativ sein muss bzw. bestimmte Grenzwerte nicht überschreiten darf. Dabei werden u. a. Labortests auf folgende Erreger durchgeführt:

  • Gelbsucht (Hepatitis): Untersuchung auf Hepatitis B (Hepatitis-B-Antigentest) und Hepatitis C (Hepatitis-C Antikörpertest)
  • AIDS-Test (HIV-Antikörpertest)
  • Syphilis-Test (TPHA-Test) zum Nachweis einer akuten oder alten Syphilisinfektion
  • PCR-Testung (Untersuchung auf das Erbgut von Hepatitis A-, B- und C-, HI- und Parvoviren)

Quarantäneplasma

Das Blutplasma wird einer Sicherheitsquarantäne von 4 Monaten unterzogen. Dies bedeutet, dass das Plasma erst für die Gabe an Patienten freigegeben wird, wenn der Spender nach dieser Zeit erneut zur Spende oder Untersuchung kommt und ein zweiter negativer Hepatitis- und HIV-Test vorliegt. Aus diesem Grund ist es für den Spendedienst auch sehr wichtig, dass Spender dauerhaft und möglichst regelmäßig zur Spende kommen.

Behördliche Kontrollen

Die Herstellung von Blutkonserven und Blutprodukten unterliegt einer Reihe von Gesetzen. Deshalb werden in regelmäßigen Abständen die gesamten Prozesse  und Kontrollmechanismen der Haema von den zuständigen Landesbehörden sowie der obersten Bundesbehörde, dem Paul-Ehrlich-Institut, geprüft.
 

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Warum ist der Spendesaal so kühl?

Die Temperatur im Spendesaal sollte nicht höher als 25° Celsius sein, da wir Arzneimittel herstellen und die Konserven und Röhrchen bis zur Abholung gelagert werden müssen. Außerdem sind die Plasmapheresemaschinen sehr empfindlich und sollten eine bestimmte Betriebstemperatur nicht überschreiten.











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